Steffen und Roosevelt. Ein Bernhardiner und sein Mensch – eine Aussuchgeschichte.

Der Hund träumt.

Denkst du, er träumt von Aborigines, dann lies unter 1.1. weiter. Denkst du, er träumt von Fressen, dann lies weiter unter 1.2.. Wähl aus, wähle aus!

1.1.

Er träumt von einer Gruppe Aborigines, die er einmal kennenlernen konnte, es war im Sommer ’12: Da war der Hund 2 Jahr‘. Sein Mensch, er lebte damals in Australien. Er spielte auch das Didgeridoo. Das liebte der Wau-Wau, sein Name ist Roosevelt. Und in den Outbacks tollte er damals herum, sehr quirlig, immer mit einem Blick bei Steffen, seinem Menschen. Vom Herumtollen kann man natürlich gut träumen!

Denkst du, er wacht über einen Sprung über einen Busch auf, dann lies weiter unter 2.1. – findest du jedoch, Roosevelt könnte ruhig noch ein wenig weiterpennen, so sieh unter 2.2. nach.

1.2.

Natürlich ist ein Traum über Futter nicht so ergiebig wie einer über die Aborigines. Du Narr! Deine Geschichte, sie ist vorbei, bevor sie überhaupt erst angefangen hat. Mach’s gut …

2.1.

Aber ach, als Roosevelt gerade über einen Busch springt, wacht er auf. Jetzt hat er Hunger. Siehst du, vielleicht, du hättest gleich beim ersten Abzweig zum Fressen springen können … Aber dann hättest du nicht die spannende Australien-Geschichte erfahren … Steffen macht Roosevelt nun einen Napf voll von leckerem grünen Pansen. Er rümpft die Nase, hat es ja nun aber selbst in den Napf für Roosevelt getan. Roosevelt bekommt für Pansen eigens einen Napf mit einem 3D-Objekt im Innern hingestellt. Hier heraus klaubt er sein Futter. Den Anti-Schling-Napf hat Steffen extra für für Roosevelts viel zu leckeres Pansen angeschafft. Tut seine Dienste gut. Roosevelt bekommt kein Bauchweh und lebt mit seinem, regelmäßig gegebenen, Pansen, doppelt gesund.

Denkst du, dass Roosevelt sich dennoch verschluckt?! Lies weiter unter 3.1. Wenn er jedoch nach seiner Mahlzeit ein wenig in Cornwall tollen soll, wo er nun lebt, so begebe dich zu 3.2..

2.2.

Und Roosevelt schläft, schläft – und schläft. Träumt auch – von Katzen! Die will er immer fressen. Ein Alf! Auf einmal knufft es ihn in seine Schulter. Es ist Steffen, er hat Lachs dabei und muss gleich los, in die Stadt, den Lachs gibt es aber noch. Roosevelt liiiebt Lachs. Ist ein Hund, der auch welchen bekommt, so alle zwei Wochen ist es soweit und das ist aber ungewöhnlich für ein Hundeleben. Da Lachs viel Geld kostet. Roosevelt bekommt ihn jedoch, es gibt ihn roh, zwei große Stücken verleibt er sich je ein. Dann geht es in den Land Rover. Die Beiden fahren los, die Stadt aufzusuchen.

Was denkst du, kaufen sie Stoff, kaufen sie Werkzeug. Lies für Stoff weiter unter 4.1.. Die Werkzeug-Nummer befindet sich in 4.2..

3.1.

Du bist ein Griesgram! Warum nur soll Roosevelt sich denn verschlucken?! Hier nun wird dir aber dein Weg versperrt, du solltest besser Geschichten über Kuscheltiere lesen denn echte Hunde. Roosevelt jedenfalls verbringt einen tollen Tag und träumt in der Nacht erneut. Fang an dieser Stelle doch noch einmal an zu lesen und triff bessere Entscheidungen!

3.2.

Ein gesunder Hund, der ist ein Hund, der gerne springt, läuft, nicht gerade Pirouetten schlägt; aber fast. Die Zwei, sie leben nun in Cornwall. Sie haben ein Haus. Und dieses Haus, das steht auf einem Hügel. Riiiiesengroß ist das Haus. Der Hügel: nicht weniger klein. Eine Klippe gibt es natürlich auch! Es ist Cornwall! Und da Cornwall eher etwas für einen Rosamunde-Pilcher-Roman ist, nicht so sehr Kurzgeschichte ist, soll diese Geschichte hier enden; Roosevelt tollt und tollt weiter und Steffen? Der findet’s toll.

4.1.

Steffen braucht Stoff, er näht. Diesmal soll es ein Bademantel für Roosevelt werden. Die beiden lieben das Meer. Doch an der Luft dann, nach dem Nass, da zieht es auch mal gern, und so soll Roosevelt einen Bademantel bekommen. Aus Frottee! Roosevelt dämmert schon, hier liegt etwas Tolles in der Luft. Und hier endet auch diese Geschichte. Mit Ausblick auf viele geniale Bade-Abenteuer. Aber das liest du vielleicht in einer anderen Geschichte; einer, die nicht Teil dieser Wahl-Erzählung ist.

4.2.

Steffen braucht ein Bündel an Werkzeug. Sein Haus! Er will ein bisschen was dran machen. Roosevelt ist meist Anhängsel, wenn Steffen außer Haus ist, er sitzt im Land Rover angeschnallt auf einer Plane, die zum über-den-Sitz-schnallen erhältlich ist. Roosevelts Haus, Steffens Haus, es ist alt. Seit einigen Jahren schon besitzt es Steffen, die beiden waren aus Australien gekommen, wo Steffen eine Stelle an der Universität von Perth besetze. Als Botaniker. Und so – natürlich! – gibt es an dem großen gelben Haus auch einen Garten, angelegt von Steffen.

Was denkst du? Hat Steffen einen Zen-Garten in Cornwall, so lies weiter unter 5.1.. Bist du aber der Ansicht, dass Steffen einen wilden englischen Garten pflegt, in dem Roosevelt immer tollt, so schaue unter 5.2. nach.

5.1.

Sein Zen-Garten ist in Cornwall natürlich Exot. Doch Steffen liebt nicht nur schroffe Küsten, Grund für sein Gehen nach Cornwall, er ist auch Asket. In seinem Garten hat er mit Steinen gearbeitet. Mit Bonsai auch! Viel Wasser ist ebenfalls verarbeitet. Bernhardiner Roosevelt hat diesen Garten gefressen! Sein ein und alles ist am Morgen sein „ein“, am Abend sein „alles“.

Feiert Steffen in dem Garten auch Parties? Wenn du das denkst, solltest du unter 6.1. weiterlesen. Wenn du meinst, Steffen meditiert hier viel eher – so finde dich unter 6.2. ein.

5.2.

Der Garten, in dem Steffen rauschende Sommer-Feste feiert und in dem Roosevelt tollt, es ist ein englischer. Wild und unbändig schlängelt er sich seinen Weg um das Haus, gespickt mit mit Ranken umwachsenen Bögen. Zwischen den Bögen zwei Meter hohe Fackeln. IM Garten ein langer Tisch, darüber pure Glühlampen. Und überall die Rosen! Heute feiert Steffen wieder. Geladen sind die Ginsters, die Mc Fellows – und ein Pärchen aus Frankreich, das bei den Slisserows gerade verweilt. Selbige sind heute nicht da. Sie können nicht. Steffen kocht Pork statt Pansen. Dazu Rotkohl und Feigensoße.

Was denkst du? Sind die Ginsters vielleicht Vegetarier? Dann lies weiter unter 7.1.. Wenn du jedoch glaubst, ein jeder der Entourage mag Pork – so lies unter 7.2. weiter.

6.1.

Nein. Nein, Steffen feiert keine Parties im Garten. Die Geschichte ist zu Ende; ganz: partylos!

6.2.

Wenn Roosevelt an all den Blumen schnuppert und auch mal sein Bein an ihnen hebt, so übt sich Steffen gern in der Meditation. Wie auch jetzt, drum – findet diese Geschichte hier ihr Ende. Völlige Gedankenfreiheit ist nichts für eine Geschichte!

7.1.

Die Ginsters sind Vegetarier. Aber Steffen hatte es nicht bedacht. Sie gehen gleich wieder, diese Geschichte ist vorbei!

7.2.

Schwein mag ja ein jeder. Und so auch die Ginsters, Mc Fellows, das französische Pärchen. Ein Mc Fellow verschluckt sich jedoch an diesem Abend und muss ins Krankenhaus. DIESE Geschichte ist also zu Ende.

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